Kleine Rituale mit ätherischen Ölen – mehr Achtsamkeit im Alltag
- Tamara Fischer

- 2. Jan. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Juni 2025
Du musst nicht meditieren, stundenlang in der Wanne liegen oder einen Digital Detox machen, um kleine Momente der Ruhe und Achtsamkeit zu erleben. Manchmal reicht schon ein einfacher Duftimpuls, um innezuhalten und durchzuatmen.
Ätherische Öle können dich dabei begleiten – ganz sanft, ganz natürlich und mit viel Persönlichkeit.
Warum Rituale?
Rituale geben dem Alltag Struktur, Verbindung und Tiefe – auch wenn sie nur ein paar Minuten dauern. Mit einem vertrauten Duft verknüpft, kann schon ein kleiner Moment zu einer Pause vom Autopilot werden. Ein Tropfen Lavendel auf dem Kissen. Ein Roll-On am Morgen. Ein duftender Atemzug vor dem Schlafengehen. All das sind Möglichkeiten, wie du mit ätherischen Ölen bewusste Duftmomente schaffen kannst.
5 einfache Duft-Rituale für deinen Tag
1. Morgendlicher Frischekick
Gib 1–2 Tropfen Zitrone oder Grapefruit in deinen Diffuser, während du dich für den Tag bereit machst. Der fruchtige Duft wirkt aktivierend und bringt Leichtigkeit in deine Morgenroutine.
2. Duftanker für unterwegs
Nutze einen Roll-On mit deinem Lieblingsöl (z. B. Lavendel, Bergamotte oder Rosmarin) und trage ihn auf deine Handgelenke auf. So hast du deinen persönlichen Duftmoment immer griffbereit.
3. Bewusste Pause im Office-Alltag
Augen schliessen. Einatmen. Ausatmen. Ein Tropfen Pfefferminzöl auf einem Taschentuch oder in eine Aromaschale neben dem Schreibtisch kann deinen Kopf erfrischen und dir helfen, den Moment bewusst wahrzunehmen.
4. Abendritual zum Abschalten
Zünde eine Kerze an, gib ein paar Tropfen ätherisches Öl in eine Duftlampe (z. B. Lavendel, Zypresse oder Weihrauch) und nimm dir ein paar Minuten für dich. Lesen, Tagebuch schreiben, nicht erreichbar sein – ganz bewusst.
5. Duftkissen für die Nacht
Tropfe 1–2 Tropfen eines sanften Öls (z. B. Mandarine oder Lavendel) auf ein kleines Stoffkissen oder in eine Ecke deines Kopfkissens. Das kann deinen Übergang in die Ruhephase sanfter gestalten.
Was du dabei beachten solltest:
Immer naturreine ätherische Öle verwenden, weniger ist mehr – 1–3 Tropfen reichen oft völlig aus, Hautkontakt nur verdünnt (z. B. in Kokosöl), bei Zitrusölen auf Sonneneinstrahlung achten (phototoxisch), Nicht geeignet für Babys, Schwangere oder Menschen mit Vorerkrankungen – bitte vorab fachlich beraten lassen
Qualität, die man riecht
Nicht alle Öle sind gleich. Achte beim Kauf auf:
botanische Bezeichnung (z. B. Lavandula angustifolia)
Herkunft und Gewinnungsart
transparente Anbieterinformationen
keine synthetischen Zusätze
Denn je natürlicher das Öl, desto authentischer der Duftmoment.
Fazit: Weniger „müssen“, mehr „spüren“
Ätherische Öle sind keine Wundermittel – aber sie können Begleiter für deine Sinne sein. Ein kleiner Tropfen, ein vertrauter Duft, ein kurzer Moment für dich: genau das kann schon ein Ritual sein.
Dein Alltag muss nicht langsamer werden – du darfst nur achtsamer mit dir selbst sein.
Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag genannten Öle sind ausschliesslich zur äusserlichen Anwendung oder Raumbeduftung bestimmt. Es handelt sich nicht um Heilmittel im Sinne des Schweizer Heilmittelgesetzes. Die Anwendung ersetzt keine medizinische Beratung.



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